Massagen im Rahmen der Naturheilkunde

Massage bedeutet:

berühren, betasten (arabisch)
kauen, kneten (griechisch)
massieren (französischen)

Die Massage ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit
Huang Di, beschreibt 2600 v. Chr. Massagehandgriffe und gymnastische Übungen. Nach Europa findet die Massage ihren Weg durch den griechischen Arzt Hippokrates (460-375 v. Chr.) dort wird diese bei der Rehabilitation von Gladiatoren im alten Rom eingesetzt. Hippokrates erforscht die Massage, dokumentier Erkenntnisse und Anwendung. Der griechische Arzt Galenos (129-199) entwickelte Massageformen zu bestimmten Erkrankungen
Klassische Massage, eine der bekannteste, älteste manuellen Heilmethode die auch unter dem Namen „schwedische Massage“ bekannt ist, als Rücken-, Teil- oder Ganzkörpermassage, dient zur Lockerung der Muskulatur und fördert die Durchblutung.

 

 

 

Anwendungsgebiet der klassischen Massage

  • Muskelverspannungen und Muskelverhärtungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • posttraumatischen Veränderungen
  • Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen
  • psycho-somatischen Krankheitsbildern

 

Behandlungsform:

Ganzkörpermassage
Alle Körperregionen, Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken werden massiert Allerdings Sie hat das Zielt das Wohlbefinden des ganzen Körpers zu verbessern.
Teilkörpermassage
Nur einzelne Körperteil werden massiert z.B. beide Beine oder Arme die Beschwerden oder Schmerzen verursachen.

 

Massagegriffe

  • Streichung (Effleurage)
    Sie erfolgen zu beginn der klassischen Massage. Ziel ist die Einstimmung des Patienten auf die Behandlung, die Erwärmung der Muskulatur und das Erspüren von Verspannungen und Verhärtungen.
  • Knetung (Petrissage )
    Eine Wirkung auf die Muskulatur wird durch die Hände des Behandlers erzielt indem die Muskeln gegeneinander verschoben und währenddessen gedehnt werden. Somit werden Verspannungen gelöst, die Durchblutung der Muskulatur verstärkt und der Abtransport von Stoffwechselprodukten beschleunigt.
    Walkung
    Eine Wirkung wird durch den Druck des gewalkten Muskels auf die darunter liegenden Knochen erzielt.
  • Reibung (Friktion)
    Dies sind kleine, kreisende Bewegungen auf dem Muskel welche mit den Fingerspitzen oder Handballen ausgeführt werden.
  • Klopfung (Tapotement)
    Dies sind kurze, schlagende Bewegungen auf die Haut des Patienten welche mit der flachen Hand bzw. der äußeren Seite des kleinen Fingers (alternativ: Fingerkuppen) ausgeführt werden. Ziel ist die Muskelentspannung und die Anregung des Nervensystems.
  • Erschüttern (Vibration)
    Ein vom Behandler erzeugtes Muskelzittern. Die Wirkung ist krampflösend, lockernd und erreicht auch tiefes Gewebe bzw. Organe.

 

Ziel der Klassischen Massage

Klassische Massage unterstützt und beeinflußt positiv

  • die Atmung
  • den Zellstoffwechsel
  • die lokale Durchblutung
  • die Entspannung der Muskulatur
  • die Schmerzlinderung
  • die Stressreduktion
  • die Verbesserung der Wundheilung
  • das Lösen von Verklebungen, Narben
  • den vegetativen Ausgleich

 

NOTFALL-Termine

In akuten Fällen stehe ich Ihnen auch gerne kurzfristig in meiner Akutsprechstunde zur Verfügung.

Sollten Sie nicht in der Lage sein, die Praxis persönlich aufzusuchen, biete ich Ihnen auch gerne einen Hausbesuch an.

Sie erhalten garantiert innerhalb der folgenden zwei Werktage einen Termin, auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten.

In dringenden Fällen erreichen Sie mich unter der Telefonnummer (0160) 90 55 11 49

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